Moritz wurde mit einer Aortenisthmusstenose (Aortenverschluss) geboren, welche nach Komplikationen und drei Not-OPs noch in seiner ersten Lebenswoche korrigiert wurde. Nach diesem schwierigen Start ins Leben und der Diagnose mit der seltenen Stoffwec
hselkrankheit Glykogenose 1a (vereinfacht als Gegenteil von „Diabetes“ plus strengen Nahrungsbeschränkungen und -zeiten zu beschreiben sowie der ständigen Gefahr von lebensbedrohlichen Unterzuckerungen) als er acht Monate alt war, entwickelt er sich mittlerweile kognitiv und motorisch dem Alter entsprechend.
Für ihn ist das Leben mit PEG-Sonde dank der Mithilfe der ganzen Familie und Freunden normal – er bekommt seine Nahrung über diesen künstlichen Magenzugang, weil er aufgrund der kurzen Nahrungsintervalle eine schwere Essstörung entwickelt hat. Auch das Blutzuckersensor-Stechen lässt er mittlerweile routiniert über sich ergehen, ebenso wie all die Logopädie- und Kontrolltermine bei Ärzten und Therapeuten.
Moritz ist ein aufgeweckter, lustiger und empathischer Bub, der so gern mit seinen Freunden Zeit verbringt, was allerdings nur mit einer Stützkraft im Kindergarten geht. Wir wollen der Familie helfen, diese Stützkraft zu finanzieren.




F
schwierige Wörter. Jedenfalls hat alles etwas mit Autismus und Entwicklungsstörung zu tun. Da ich mich nicht so gut verständigen kann, versucht meine Mama alles, mich zu fördern und mir Unterstützung zu geben. Eine wichtige Hilfe für mich ist die Fachassistenz des „Dachverband Österreichische Autistenhilfe“. Dabei lernt ein Fachpersonal mit mir, wie ich meine Bedürfnisse und Wünsche, zum Beispiel durch das Zeigen auf bestimmte Bilder, besser ausdrücken kann. Auch für meine Schwester ist die Zeit in der die Fachassistenz bei mir ist sehr wichtig, weil dann unsere Mama einmal nur Zeit für sie hat.

st 2011 mit dem seltenen Gendefekt Cornelia de Lange Syndrom Typ 5 geboren.
4 Jahre und 2 Monate und leidet unter frühkindlichen Autismus. Sie kann nicht sprechen und drückt sich nur durch Gesten und Gekreische aus.